257ers

Die 257ers lieferten mit „Holland“ und „Holz“ von ihrem Album „Mikrokosmos“ gleich zwei Mega-Hits und erlangten Gold und Platin- Status.

Mit ihrer ganz eigenen Humor- und HipHop-Definition haben sie mit einer berühmt-berüchtigten Live-Show jede Halle von Deutschland bis nach Österreich und in die Schweiz abgerissen, sich eine sektenähnliche Anhängerschaft von »Mutanten« erspielt, die Jugendsprache durch Begrifflichkeiten wie »Akk!« geprägt und landeten mit den letzten beiden Alben auf Platz 1 der deutschen Albumcharts.

Auf dem Album »Mikrokosmos« gibt es nichts, was es nicht gibt. Mit handwerklich perfektem Rap in Text und Ton als Grundlage bewegen sich Shneezin und Mike auf 15 Songs einmal quer durch die Musikgeschichte und wieder zurück. Durch die Zusammenarbeit mit Alexis Troy haben die Essener dabei auch auf der Produktionsseite ein völlig neues Qualitätslevel erreicht.

Mit »Wieder da« feiert die Band ihr Comeback unter der Discokugel und legt mit »Holland« eine House-Liebeserklärung auf die Niederlande, deren frittierte Fleischkroketten, trinkbaren Pudding und Fußballkünste nach.

Die Essener huldigen auf »Elton John« den sonnenbebrillten Sir und Klimperking des britischen Königreichs und auf »Holz« zu Reggae-Rhythmen dem vielseitigem Rohstoff aus den Wäldern.

»Früher war alles besser« zelebriert mit Hilfe von Rave-Klängen unbeschwerte Kinderzimmer-Nostalgie, während »Out of the Window«, »Jibbitbongbier« oder »Diggy Diggy« dadaistische Freidreher der bekloppten Sorte sind.

Kein Thema, das nicht als Inspiration für die mit Wortwitz und Endlosreimen gespickten Texte dient und kein noch so trashiges Musikgenre das nicht als liebgemeinte Hommage in die Produktionen einfließt. »Mikrokosmos« ist der bis dato bestgelungenste Beweis dafür, dass die 257ers nicht nur eine durchgeknallte HipHop-Crew sind, die nicht nur enorm vielen Flausen sondern auch einem schier unerschöpfliches Repertoire an neuen Songideen und jede Menge Weltherrschaftspläne im Kopf haben. Abgehn!